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Das Rotbrett an der Jungfrau ist die auffallende, steile Felswand rechts des Rotbrettgrates. Die Wand ist nach Westen ausgerichtet und macht im Abendlicht ihrem Namen alle Ehre. Die Route "Fätze und Bitze" folgt im zentralen Wandteil den grauen Wasserstreifen. Solange auf den Bändern oberhalb des Ausstiegs Schnee liegt, steht man am Nachmittag auf den Platten im Wasserfall. Ausgangspunkt ist die wunderschön gelegene Silberhornhütte, die von Stechelberg aus in fünf Stunden Aufstieg erreicht wird.
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Der Zustieg an den Wandfuss über den obersten Teil der sogenannten "Strählplatten" ist kurz und unproblematisch. Res Leibundgut und Christoph Mauerhofer eröffneten in verschiedenen Anläufen die Route in den Sommern 1989 und 1990. |
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Da die Wand den grösseren Teil des Tages im Schatten liegt, wurde dem Sichernden bei der Erstbegehung des öfteren ziemlich klamm, der Vorsteiger allerdings hatte alle Hände voll zu tun. Die Kletterei ist anhaltend steil und anspruchsvoll. Die Route ist mit Bohrhaken ausgerüstet. Wiederholer müssen ein Doppelseil, Rocks und mittlere Friends mitbringen.
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Da die Linie insgesamt leicht querend verläuft, war es im unteren Bereich nicht mehr möglich, über die Route abzuseilen und es musste eine direkte Linie nach unten eingerichtet werden. Dabei muss der Erste während des Abseilens zum Teil Bohrhaken einhängen, um die Stände zu erreichen.
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Dieses Bild entstand während des Jümarens in einer der unteren Seillängen.
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Auf halber Höhe bieten die Nasenlöcher Entspannung. Drei miteinander verbundene Höhlen leiteten während der letzten Eiszeit Gletscherwasser durch den Berg ab. Es lohnt sich, Stirnlampen mitzunehmen und den kurzen Gang durch den Berg anzutreten, der zu einer etwas höher gelegenen Aussichtsterrasse führt.
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Ein Blick aus dem Nasenloch lässt erahnen, wie hoch die Wand liegt.
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Sacha Wettstein während einer späteren Begehung in der Schlüsselstelle.
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Der Fels ist in der Regel fest, zum Teil sogar ausgezeichnet. Nur die gelben Partien sind ein wenig brüchig. Insgesamt eine Superroute!
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Nach einer Begehung des Rotbretts kann nach oben auf die Jungfrau ausgestiegen werden.
Sacha Wettstein auf den Spuren von Fellenbergs.
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Die Stelliflue bildet den Eckpfeiler des Felsbandes, das sich über dem hinteren Lauterbrunnental vom Mönchspüffel nordwärts gegen den Trümmelbach zieht. Der Einstieg wird von der PTT-Station Trümmelbach zuerst dem Wanderweg, später roten Punkten folgend, ereicht.
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Auf ca. 1430 müM wartet ein gut geschützter Biwakplatz mit einer Quelle auf die Kletterer.
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Die Route wurde etappenweise von Res Leibundgut, Sacha Wettstein, Sam Abegglen und Christoph Mauerhofer in den Jahren 1993-1996 erstbegangen. Der Quergang unter dem Dach in der vierten Länge macht einen Rückzug über die Route schwierig, man kann aber direkt abseilen.
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Der Quergang lässt schon etwas von der Exponiertheit erahnen.
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Sacha Wettstein freut sich über die ersten Sonnenstrahlen.
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Ausstieg nach oben. Die steilen Matten über der Stellifluh werden von den Einheimischen "Stagers Bürtblätz" genannt.
Res Leibundgut und Sacha Wettstein verbanden im August 1997 die zwei Routen in zwei Tagen vom Stellifluhbiwak bis auf den Gipfel der Jungfrau. Sie nannten dieses Unternehmen "Jungfraumarathon".
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Die letzten Schritte zur Silberhornhütte nach der Begehung von "Stägers Bürtblätz".
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 | Gesamtansicht des Jungfraumarathons
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