Wasserrillenkletterei an der Eiger-Südwand
![]() | Die Märmelibahn in der Eiger Südwand wurde in den Sommern 1999 bis 2001 von Resu Leibundgut und Sacha Wettstein erstbegangen. Es ist eine wunderschöne Linie, die sich vom Challifirn entlang schönster Wasserrillen bis auf den Mittellegigrat auf 3900 Meter über Meer, 300 Meter vor dem Eigergipfel emporzieht. |
![]() |
Die besten Verhältnisse findet man im Spätsommer, wenn kein Schnee mehr auf den Bändern liegt und sich der Steinschlag entsprechend in Grenzen hält. Die Tour sollte nur bei bestem Wetter begangen werden. Bild links: Topo als .jpg |
![]() |
In rund 30 Minuten gelangt man von der Station Eismeer zum Einstieg. Dabei quert man möglichst rasch die Überreste des Challifirn Hängegletschers und trägt wegen dem Steinschlag mit Vorteil einen Helm. Um dein Einstieg zu vereinfachen kann auch über den Panoramaweg eingestiegen werden, der die Märmelibahn beim fünften Stand kreuzt. |
![]() |
Die Fotos aus
der Route stammen von der Begehung durch Andi Fichtner, Roger Schäli
und Xandi Kreuzeder im November 2005. Mehr Fotos dieser Begehung gibt's
auf Roger Schälis Seite klettertraum.ch |
![]() |
Obwohl Genuss pur - darf die Tour nicht unterschätzt werden. Es stecken 76 Bohrhaken, dazu einige Normalhaken und Sanduhrschlingen. Abgeseilt wird wieder über die Route. Schnellen Begehern kann eine eintägige Begehung von der Station Eismeer empfohlen werden. |
![]() |
Xandi Kreuzeder vergnügt sich mit den rauhen Rillen.
|
![]() |
Genau in Wandmitte,
nach der elften Seillänge befindet sich das 'gemütliche
und regensichere Biwak'. Geniessern wird eine Nacht dort schwer
ans Herz gelegt: Zwei Mätteli, ein Biwaksack, Kocher, Pfanne
und Schnee
sind meistens vorhanden. |
![]() |
Andi Fichtner beim Abseilen mit Schreck- und Lauteraarhorn im Hintergrund. |
![]() |
Blick auf die Fiescherhörner |
| top |








