Biranha: Luftige Kletterei hoch über Kandersteg
![]() |
Über
dem Dorf Kandersteg thront die mächtige Bire. Sie zu besteigen
ist nun neben der einfachen Normalroute auch über
die Route Biranha möglich. Auf dem Foto links sind die beiden Routen eingezeichnet. |
![]() |
Geschickt folgt die Linie dem guten Hochgebirgskalk entlang einer Pfeilerreihe in der Wand. Die Tour ist sehr ausgesetzt und lässt immer wieder luftige Tiefblicke auf Kanderstegs Sprungschanze zu. |
![]() |
Zwischen den
Kletterstellen müssen einige Gehpassagen in Kauf genommen werden,
die man wegen der grandiosen Skyline von Büemlisalp und Doldenhorn
jedoch schnell vergisst. Die Wand hat auch einige geologische Überraschungen
parat. |
![]() |
Zustieg: Von der Bergstation Oeschinensee zwischen Wald und Rodelbahn, und dann auf Weg durch den Wald und auf rippe aufsteigen (30 min). Dort woder Weg auf die Wand trifft, steigt rechts im Couloir die Normalroute (300m, 5b, schön) ein. Von hier am Wandfuss 300m über Schrofen steil nach Westen bis zum Einstieg der "Biranha" queren. |
![]() |
Die Route ist alpin, aber gut eingerichtet - zum Abseilen (2x55m) jedoch nur im Notfall geeignet. Der Helm ist Pflicht und einige Rocks können nützlich sein. Im oberen Teil können die Kletterstellen rechts umgangen werden und man gelangt in die Normalroute.
|
![]() |
Topo: Biranha 300m, 6a+ (6a obl.) Die Route
wurde zwischen 1994 und 2000 von Dominik Fischer, Tom Hofmann
und Stefan Sigrist eröffnet. |
![]() |
Geübten Berggängern kann der Abstieg über die Normalroute empfohlen werden. Ein gutes Auge und ein sicherer Schritt sind dabei Voraussetzung. Für den Abstieg von der Tschäri über die oberen Bänder, Richtung Hohtürli und durch ein Couloir runter zum See und zur Bergstation rechnet man eine gute Stunde. Der Weg wird in Plaisir West von Juerg von Känel anschaulich beschrieben. Er ist bei Nässe heikel. |
![]() |
Das Topo der Biranha von Jürg von Känel |
| top |







