Bireflue - Klettern in der Abendsonne

Hoch über dem Dorf thront die Bireflue mit ihren langezogenen Felsbändern. Auf 1500 Meter über Meer ist man hier meistens über dem Nebel und in der Sonne. Der ältere Sektor A, der von Rolf Fuss und Freunden eingerichtet wurde, ist herrlich südwestlich exponiert und man kann hier, direkt am Bergweg die Abendsonne geniessen. Die Routen sind von Tamino zum Teil saniert worden, doch einige weisen brüchiges Gestein auf und sollten gemieden werden. Es hat aber ein paar schöne Möglichkeiten. Bei viel Schnee ist der Aufstieg vom Dorf lang und im letzten Teil heikel, deshalb ist die Bireflue eher kein Wintergebiet.


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Der neuere Sektor B erreicht man vom Sattel aus, der zur Bire führt. Von dort steigt man zum Teil an Fixseilen links das Couloir hinab und folgt dem Felsband etwa 150m Richtung Osten. Die Touren sind lang, technisch und im bombigen Löchlifels. Der Dynamosaurus ist wohl eine der schönsten 7b+ weitherum, und die Zauberflöte 8a sucht auch ihresgleichen. Wegen dem Schatten, den die Bireflue am Nachmittag wirft, ist dieser Teil eher etwas für warme Tage. 70m Seil mitbringen. Die Einrichter waren hier Tamino Cordeiro, Tom Hofmann und andere.


Topo von Tamino Cordeiro
Tamino Cordeiro in seiner Route Dynamosaurus 7b+, die in dieser Schwierigkeit wohl zu schönsten Klettermetern im Berner Oberland zählt.

Foto von Ändu Jenni
Ines Kropf in Sonnenstich 7b
Pfami in Bircherraffel 6c+

Tamino beim Einbohren der zweiten (immer noch nicht frei gekletterten) Seillänge der Alpenkönigin. 

Simon Rubin im alten Klettergarten an der Bireflueh

Simon Rubin geniesst den schönen Fels.